Tiroler Küche goes Berlin

Dieses traumhafte Küchenset zu nähen hat so viel Spaß gemacht! Ach, ich glaub ich näh auch noch eines für mich.
Da ich meiner liebsten Freundin leider nicht persönlich beim Umzug in Berlin helfen kann, unterstütze ich sie eben auf meine Weise. Sie hat sich ein typisch österreichisches Küchenset gewünscht, mir dabei völlig freie Hand gelassen und  versprochen – egal was ich nähe – es auch zu verwenden. Und sie wusste ich steh auf Hirsche 😉

Das einzigartige Küchenset besteht aus:

– zwei Topflappen bzw. einem Topflappen und einem Handschuh
– vier Geschirrtüchern mit Spitze 
– einer Schürze mit praktischen Taschen (steht auch dem Hausmann hervorragend)
– einer Dirndl-Spülischürze (mein ganz persönlicher Favorit)

Meine Lieben, ich wünsch euch einen möglichst stressfreien Umzug, alles alles Gute und einen ganz großartigen Start in der neuen wunderschönen Wohnung! 

Bau-Ausrüstung: Shirt-Beanie-Kombi

Mein kleiner großer Handwerker durfte mal wieder in meiner Stoffkiste wühlen. Er hat sich für diese sehr coole Kombi entschieden. Da er keine Stirnbänder mag hab ich noch eine leichte Jersey-Wendemütze für den Frühling genäht (morgens ist es doch noch recht frisch). Der Raglan-Schnitt ist aus einer Ottobre und ich kann kaum glauben, dass ich erstmals eine 116/122 genäht habe… 

Fuchsiger Hoodie 4 me

Sodali… nach vielen Nähprojekten wurde es Zeit auch mal wieder etwas für mich zu nähen! Die Idee zu dieser Zipper-Jacke hatte ich ja schon lange… Habe einfach einen bestehenden Hoodie-Schnitt (Malou von kibadoo) leicht abgewandelt. Das Vorderteil wurde nicht im Bruch zugeschnitten sondern in zwei Teilen. Genauso die Kapuze. Zwei-Wege-Zipper, Kordeln und Paspeln in Kontrastfarbe geben einen sportlichen Touch. Und weil es noch immer recht kalt ist habe ich die Jacke komplett gefüttert. Ist jetzt schon ein (unverkäufliches) Lieblingsstück von mir. 

Den Baumwolljersey Swafing – Vicente mit Füchsen gibt es in verschiedensten Farbvarianten, mit gefällt die gelb/braune einfach am besten. 

(Spüli)Schürzenjäger aufgepasst!

Die süßen Frottee-Kleidchen für die Spülmittelflasch sorgten schon oft für Begeisterung und Jubelrufe. Klar, sie gehören wohl in die Kategorie „Dinge die die Welt nicht braucht“ aber soooo witzig-niedlich-süß-originell, oder? Ich steh total drauf. Perfekte Geschenksidee für Menschen, die (glauben) schon alles zu haben. Eine Spülischütze mit ziemlicher Sicherheit noch nicht! 

eines der neuen Teilchen verschönert bereits meine eigene Küche. Passt doch so perfekt zur restlichen Ausstattung 🙂

New Boheme Tunika die 2.

Hier präsentiere ich euch nocheinmal den wunderhübschen Ottobre-Schnitt, diesmal mit Streifen (Jersey). Was soll ich sagen, ich bin begeistert! Die Kragen-Lösungen gefallen mir auch besser als bei der Mats-Tunika. Die schwarz-weisse Kombi hat innerhalb der Familiy bereits einen glücklichen Besitzer gefunden :-)) 


HEY Matrosen, HEY!!!

Heute nähen wir ein ruckzuck-Piraten-Kostüm! Denn Verkleiden macht nicht nur im Fasching (da natürlich besonders) großen Spaß! Das Piratenkostüm ist im vgl. zum Gespensterkostüm etwas zeitintensiver, da wir hier vier Teile brauchen:  Hemd, Hose, Gürtel und Kopftuch/Bandana
Natürlich könnt ihr euch die Sache erleichtern indem ihr statt des Hemdes einfach ein weißes T-Shirt nehmt. Und einen Piratenhut kann man auch günstig kaufen. Genauso wie Schwert oder Haken – womit das Kostüm dann absolut perfekt wäre.
Nicht unbedingt geeignet für blutige Nähanfänger, ihr solltet schon wissen wie man ein Schrägband annäht und einen Hosenbund mit Gummi. Ich habe bei diesem Kostüm fröhlich diverse Schnitte zusammengestückelt. Der Rest war Augenmaß und Fantasie. 
Schwierigkeitsgrad: einfach, Kosten ca. 10 bis 15 Euro, Zeitaufwand: zwei Stunden
Ihr braucht:

  • Hemd von Papa oder optional ein weißes T-Shirt
  • Hosen-Schnitt
  • gestreiften Baumwollstoff, ca. 1m (je nachdem wie groß euer Pirat ist) und Futterstoff für die Weste (ich habe leichten Flanell verwendet)
  • fester dunkler Stoff für Gürtel (Jeans oder Cord…), ca 40 x 15 cm
  • Schrägband farblich passend zur Weste (weiß, rot, blau….)
  • breiter Gummi für Hose, dünnerer für Hemdärmel, optional Kordel für Hose

Hier kommt die Anleitung:

Hemd: Schneidet von Papas Hemd den Kragen ab, so dass ein Stehkragen übrig bleibt. Zieht das Hemd dem künftigen Pirat an und steckt unter den Armen die Weite und seitlich die Breite ab. Länge nach Belieben kürzen, ich hab den Saum fransig geschnitten, so kann der Pirat das Hemd auch außen tragen. Armlänge nach Bedarf kürzen und Gummi einnähen.

Weste: Auch hier ist etwas Augenmaß gefragt. Messt die Rückenlänge und Schulterbreite eures Kindes (nehmt ein T-Shirt zu Hilfe) und schneidet dann die Westenteile zu. Alles bitte OHNE Nahtzugaben und doppel, weil wir die Weste ja füttern wollen. Dann nähen wir Außen- und Futterweste fertig (dazu Schulter- und seitennähte schließen). Jetzt legt ihr die beiden Westen links auf links (!!!!) aufeinander, also so wie die Weste fertig aussehen soll. Wer mag kann auch die Ränder mit Zickzackstich versäubern (und damit auch die beiden Stofflagen fixieren). Jetzt noch alles mit Schrägband versäubern. Sehr hübsch wäre sicher auch noch rote oder goldene Zackenlitze ö.ä. – lasst eurer Fantasie freien Lauf.

Gürtel: Nehmt den Bauchumfang eures Kindes und schneidet dann zwei Teile zu:Bauchumfang = LängeHöhe = 10 cmDie Ränder etwas zulaufen lassen, damit eurer Bindeband exakt reinpasst. Rechts auf rechts zusammennähen, die Seiten offen lassen. Auf rechts Wenden. Bänder in die Öffnungen legen, rundum absteppen, fertig.

Bandana / Kopftuch: Eigenkreation… Schneidet einen Stoffstreifen von 10-15 cm Breite x 30 cm Länge zu. Das ist der Mittelteil. Dann zwei Seitenteile in Form eines Halbkreises … eher eine halbe Ellipse (dafür braucht ihr etwas Augenmaß, nehmt euch eine Mütze als Vorlage). Alle Teile zusammennähen, dann ein Band dran und fertig. Ihr könnt auch einen Jerseystreifen nehmen. Wer es ganz schnell und einfach möchte (und noch genug Stoff übrig hat) schneidet einfach ein Quadrat oder Rechteck zu, versäubert die Ränder und bindet das Stoffteil dann als Kopftuch.

Hose:Hier habe ich einen bestehenden Hosen-Schnitt verwendet. Damit die Piratenhose schön luftig sitzt, habe ich die Hose mit einem seitlichen Einsatz erweitert. Oben macht ihr einen einfachen Gummibund (dafür VORHER entsprechend mehr zuschneiden) und kleine Knopflöcher für die Kordel vorne (optional). Den Saum habe ich unversäubert gelassen damit der Pirat „abgerissen“ und wild aussieht!

FERTIG 🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nähen!

Für zwei süße Prinzessinnen

Meine zwei liebsten Berliner Mädels E + F sehen in diesen Werken wirklich wunderhübsch aus! Es macht mich nur sehr traurig, dass ich das noch nicht live gesehen habe. Es waren Abschiedsgeschenke – mit besonders viel Liebe genäht.  Der Rock aus dem Drachenzähmen-leicht-gemacht-Stoff (sehr coole Auswahl von einer sehr tollen 4-Jährigen) ist wendbar und hat ein bequemes breites Bündchen. Gefüttert mit leichter Voile. Für den Tellerrock habe ich keinen Schnitt verwendet sondern mich an den Maßen orientiert (Bauchumfang, Länge). Für Vorder- und Rückenteil je ein Kreisviertel auf den Stoffbruch legen. Könnte man natürlich auch als Ganzes zuschneiden, verbraucht dann aber sehr viel Stoff. Das Cord-Kleid für die kleine Schwester hat vorne in der Mitte eine kleine Kellerfalte, seitliche Taschen, einen Reißverschluss hinten. Die Ausschnitte sind alle mit Schrägband eingefasst. Für das Kleid habe ich keinen bestimmten Schnitt verwendet, sondern einfach ein anderes Kleid als Vorlage genommen. Die Idee mir der Kellerfalte kam mir spontan beim Zuschneiden. Es ist – auf ausdrücklichen Wunsch – nicht gefüttert. Ich wünsche euch einen schönen Nikolaustag!