Es gibt im Leben Momente/Ereignisse/Abschnitte/Veränderungen, da ist es praktisch einen Notfallkoffer griffbereit zu haben. Nicht nur in der Ehe (siehe Blogbeitrag hier) sondern auch in der Pension! Ich wünsche dem frischgebackenen Rentner einen guten Start in den wohlverdienten Ruhestand, Glück, Gesundheit, Spaß, Ruhe wohldosiert – summasummarum nur das allerbeste. Falls es doch mal irgendwo zwickt oder hakt, hast du ja den Koffer 🙂  Ich hatte so viel Spaß beim Ausdenken & Basteln – zu meinen persönlichen Highlights gehören der Trichter („Hörgerät Kassenleistung“), die Luftballons („Lungenfunktionstest“) oder – wie schon beim Ehe-Koffer verwendet – das Candle Light Diner (Tütensuppe plus Teelicht). Aber nicht nur Witziges ist dabei sondern auch echt Sinnvolles! z.B. ein Fidget Spinner (falls es mal besonders langweilig sein sollte), Traubenzucker (Energielieferant) oder Koffein-Shampoo für die Haare 😉 Den kompletten Kofferinhalt gibts hier
Möge die Macht (und die Begeisterung, die Freude…) immer mit dir sein, mein großes Schulkind! Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht… Am ersten Tag geht der große Star Wars Fan natürlich stilecht mit passender, selbstgebastelter Schultüte – und was ist drin? Neben Süsskram und praktischen Schulutensilien natürlich auch etwas Genähtes: ein Turnbeutel aus coolem Star Wars Stoff (mit seitlichem Zipperfach und aufgestickten Initialen aus SnapPap). Bin gespannt wie lange die Jedi-Yoda-Luke-und-Co-Begeisterung anhält *grins* Aus dem restlichen Stoff gabs noch ein Star Wars Kissen.
Was tun, wenn der Sohnemann zu einer Rockstar-Party eingeladen ist und wir kein passendes Outfit haben? Ruckzuck eine alte Jeans zerfetzt, Mamas alte (und immer noch coole) Sonnenbrille rausgesucht, die Fingernägel schwarz (!) lackiert und ein paar rockige Tattoos dazu. Das gepimpte T-Shirt ist m.E. das Highlight und auch relativ schnell gemacht. Habe dazu ein einfärbiges langarm-Shirt zu einem kurzärmeligen umgenäht und die E-Gitarren Applikation in seine Lieblingsfarben gestaltet. Ideal ist ein Streifenjersey für die Gitarrensaiten und der an sich schon coole Stoff von Hamburger Liebe passt perfekt. Der kleine Rocker findet sein Outfit so cool, dass er jetzt öfter schwarze Fingernägel haben möchte und vor allem sein Shirt „auch so einmal“ anziehen will 😉
Was schenkt man einem Hochzeitspaar, das eigentlich gar nicht groß feiern möchte und außerdem eh schon alles hat? Ein Ehe-Erste-Hilfe-Koffer ist eine wunderschöne Geste, ein Lacher auf alle Fälle und mit doch recht praktischem Inhalt 😉 Komplett selbst gebastelt (nur der Griff ist genäht), mit Liebe befüllt (inkl. Inventarliste) ist der Koffer eine wirklich einzigartige und originelle Geschenksidee. Mein persönliches Highlight ist das „Candlelight Diner“ (Schlumpf-Tütensuppe mit Teelicht). Auch das Pflaster (Falls der andere mal zu viel redet) oder den Piccolo (für prickelnde Momente) finde ich toll – ich hatte viel Spaß beim Befüllen bzw. Ausdenken des Inhalts *grins* Ich bin sehr glücklich, dass sich das Brautpaar gefreut hat. Möge der Kofferinhalt lange unangetastet bleiben!!! Alle Gute und Alles Glück der Welt für Euch!
… mit dem roten Haar hurra, hurra der Pumuckl ist da.“ Ach, da werden Kindheitserinnerungen wach 🙂 Wir hatten damals eine LP vom Pumuckl. Ein echter Klassiker, den viele Kinder heute gar nicht mehr kennen. Umso erfreulicher, dass die kleine zweieinhalbjährige Tochter meiner Kollegin total auf den rothaarigen Gesellen steht – und sich nichts sehnlicher wünscht als einen plüschigen Kuschelpumuckl. Die Suche danach gestaltete sich aber äußerst schwierig bis unmöglich. Das Mädel hat nämlich sehr genaue Vorstellungen! ALLES soll so sein wie im Original, von der grünen Hose, dem gelben Shirt bis hin zum dicken Bauch und der Knubbelnase. Und kuschelig eben. Da nirgendwo ein passender Kobold aufzutreiben war, kam ich ins Spiel *grins*
Ein Versuch ist es wert, dachte ich. Näh-Herausforderungen nehm ich sowieso immer gerne an – und futzeliger als Barbiekleidchen kanns auch nicht werden 😉 Naja, fummelig wars dann doch. Aufs Ergebnis bin ich schon a bisserl stolz … vor allem darauf, dass das Mädel jetzt total happy ist und ihren Pumuckl immer und überall mitnimmt. Schön auch, dass viele Leute sie (bzw. ihre Mama) auf den kleinen Wicht ansprechen. Primär sind das Leute meiner Generation, die selbst mit dem Kobold groß geworden sind. Anscheinend hab ich eine Marktlücke entdeckt, hihi.. aber dieser Pumuckl war definitiv ein einmaliges Projekt und bleibt ein Unikat. Anekdote am Rande: da der rote Plüschstoff fürs Haar soooo fusselt, sollte ich abnehmbare (!!) Haare nähen. Okaaay … hamma auch hinbekommen (mit kleinen Druckknöpfen hinter den Ohren und im Nacken). Jetzt steht einer fusselfreien Nacht & Mittagsschlafruhe zumindest kein roter Haarschopf mehr im Weg. Wobei der Pumuckl oben ohne schon etwas seltsam aussieht 😉
Wenn der Sohnemann Geburtstag hat und sich eine Piratenparty wünscht darf Mama sich mal so richtig austoben – und dazu gehört wie immer auch ein bisschen nähen.
Der kleine Kapitän wollte aber nicht irgendeine Piratenparty sondern eine LUFT-Piratenparty – Ninjago Fans wissen wovon ich rede *grins*.
Dementsprechend waren die Ninjagohelden bereits auf der Einladung vertreten. Während der Party selbst fand ich dann zufällig das Logbuch vom Luftschiff des Unglücks mit den Aufzeichnungen von Nadakhan: Während des Ninja-Angriffs konnte er gerade noch aufschreiben, wo er seinen Schatz versteckt hat – und nur wer alle beschriebenen Piratenaufgaben besteht kann den Weg zum großen Goldschatz finden. Die Aufgaben/Spiele waren alle nur im Team zu lösen (verlieren ist in dem Alter so schwierig und wir wollten bei der Party keine Tränen). Nach jeder gelösten Aufgabe gab es einen Teil der Schatzkarte.
Die Aufgaben waren klassische Spiele nur neu interpretiert, z.B.:
– Piraten machen gerne Musik, wenn Clancee oder Flinktlock ihr Instrumente vergessen haben, nehmen sie auch mal Töpfe oder dergleichen: Topfschlagen (für jedes Kind gabs ein aus Papier gefaltetes Piratenschiffchen mit Leckerli)
– Piraten werden oft gefangen genommen, müssen aber dennoch essen, um bei Kräften zu bleiben: Seemannsbezel essen mit verbundenen Händen. Und – ebenfalls ohne Hände – einen Apfel essen/schnappen, der in einer mit Wasser gefüllten Schüssel schwimmt.
– Piraten haben Blattgold erbeutet, dieses leider verschüttet. Hilf ihnen es aufzusammeln. Mit Strohhalmen Alufolie-Teilchen aufsammeln.
– Piraten müssen sind blind vertrauen und ihr Freunde blind erkennen: mit verbundenen Augen ertasten wer wer ist.
– Piraten sind gut im Grabschen und Stehlen: Sockentanz zur Musik. Sobald Musik stoppt müssen alle schnell einen Socken anziehen.
Zwischendurch durften sich die Jungpiraten bei einem Piratenkuchen und Piratenlimo stärken (Im web hab ich viele gute Anregungen gefunden, u.a. auch Segel zum Ausdrucken). Kuchen war lecker – Zuckerschock!!!! Und Piratentattoos gabs auch für alle – erstaunlich wie lange die halten!
Die Schatztruhe (gebastelt aus einer alten angemalten Holzkiste, verziert mit Gürtelresten und innen mit rotem Samt ausgelegt) trägt – natürlich – das Zeichen der Luftpiraten. Das habe ich auf ein Stück schwarzes Leder mit der Nähmaschine „gezeichnet“. Gefüllt war die Kiste mit Goldtalern, Süßkram und selbstgenähten Piraten-Stirnbändern. Der Schatz wurde am Ende fair aufgeteilt. Bei jedem Stirnband habe ich zur Unterscheidung ein anderes Etikett eingenäht.
Fürs Geburstagskind gabs auch noch ein Piraten-Shirt.
Selbstverständlich waren wir alle piratenmäßig verkleidet und geschminkt – ein Glück, dass das Kostüm noch immer passt!
Uff, geschafft. Alle waren glücklich (und müde) – und ich bin gespannt welche Party bzw. welches Motto nächstes Jahr auf dem Programm steht.
… Für die Mamas – und für mich – gabs zuguterletzt ein Gläschen Sekt – des hamma uns verdient 🙂
Ich danke allen fürs Mitmachen und freue mich, dass mein Schatz einen unvergesslichen Geburtstag hatte.
Heute nähen wir ein ruckzuck-Piraten-Kostüm! Denn Verkleiden macht nicht nur im Fasching (da natürlich besonders) großen Spaß! Das Piratenkostüm ist im vgl. zum Gespensterkostüm etwas zeitintensiver, da wir hier vier Teile brauchen: Hemd, Hose, Gürtel und Kopftuch/Bandana Natürlich könnt ihr euch die Sache erleichtern indem ihr statt des Hemdes einfach ein weißes T-Shirt nehmt. Und einen Piratenhut kann man auch günstig kaufen. Genauso wie Schwert oder Haken – womit das Kostüm dann absolut perfekt wäre. Nicht unbedingt geeignet für blutige Nähanfänger, ihr solltet schon wissen wie man ein Schrägband annäht und einen Hosenbund mit Gummi. Ich habe bei diesem Kostüm fröhlich diverse Schnitte zusammengestückelt. Der Rest war Augenmaß und Fantasie. Schwierigkeitsgrad: einfach, Kosten ca. 10 bis 15 Euro, Zeitaufwand: zwei Stunden Ihr braucht:
Hemd von Papa oder optional ein weißes T-Shirt
Hosen-Schnitt
gestreiften Baumwollstoff, ca. 1m (je nachdem wie groß euer Pirat ist) und Futterstoff für die Weste (ich habe leichten Flanell verwendet)
fester dunkler Stoff für Gürtel (Jeans oder Cord…), ca 40 x 15 cm
Schrägband farblich passend zur Weste (weiß, rot, blau….)
Hemd: Schneidet von Papas Hemd den Kragen ab, so dass ein Stehkragen übrig bleibt. Zieht das Hemd dem künftigen Pirat an und steckt unter den Armen die Weite und seitlich die Breite ab. Länge nach Belieben kürzen, ich hab den Saum fransig geschnitten, so kann der Pirat das Hemd auch außen tragen. Armlänge nach Bedarf kürzen und Gummi einnähen.
Weste: Auch hier ist etwas Augenmaß gefragt. Messt die Rückenlänge und Schulterbreite eures Kindes (nehmt ein T-Shirt zu Hilfe) und schneidet dann die Westenteile zu. Alles bitte OHNE Nahtzugaben und doppel, weil wir die Weste ja füttern wollen. Dann nähen wir Außen- und Futterweste fertig (dazu Schulter- und seitennähte schließen). Jetzt legt ihr die beiden Westen links auf links (!!!!) aufeinander, also so wie die Weste fertig aussehen soll. Wer mag kann auch die Ränder mit Zickzackstich versäubern (und damit auch die beiden Stofflagen fixieren). Jetzt noch alles mit Schrägband versäubern. Sehr hübsch wäre sicher auch noch rote oder goldene Zackenlitze ö.ä. – lasst eurer Fantasie freien Lauf.
Gürtel: Nehmt den Bauchumfang eures Kindes und schneidet dann zwei Teile zu:Bauchumfang = LängeHöhe = 10 cmDie Ränder etwas zulaufen lassen, damit eurer Bindeband exakt reinpasst. Rechts auf rechts zusammennähen, die Seiten offen lassen. Auf rechts Wenden. Bänder in die Öffnungen legen, rundum absteppen, fertig.
Bandana / Kopftuch: Eigenkreation… Schneidet einen Stoffstreifen von 10-15 cm Breite x 30 cm Länge zu. Das ist der Mittelteil. Dann zwei Seitenteile in Form eines Halbkreises … eher eine halbe Ellipse (dafür braucht ihr etwas Augenmaß, nehmt euch eine Mütze als Vorlage). Alle Teile zusammennähen, dann ein Band dran und fertig. Ihr könnt auch einen Jerseystreifen nehmen. Wer es ganz schnell und einfach möchte (und noch genug Stoff übrig hat) schneidet einfach ein Quadrat oder Rechteck zu, versäubert die Ränder und bindet das Stoffteil dann als Kopftuch.
Hose:Hier habe ich einen bestehenden Hosen-Schnitt verwendet. Damit die Piratenhose schön luftig sitzt, habe ich die Hose mit einem seitlichen Einsatz erweitert. Oben macht ihr einen einfachen Gummibund (dafür VORHER entsprechend mehr zuschneiden) und kleine Knopflöcher für die Kordel vorne (optional). Den Saum habe ich unversäubert gelassen damit der Pirat „abgerissen“ und wild aussieht!
Große Freude und Kostüm schnell genäht – mit dem wunderschönen Panel von Riley Blake aus Baumwolle. Das Superhero-Cape habe ich mit rotem Baumwollstoff (Voile) abgefüttert, etwas Bügelvlies für Maske und Gürtel – und fertig ist das neue Lieblingskostüm! Wenn ihr auch Lust habt, schaut mal in den dawanda Shop von Rotznasen und Zuckerschnuten oder kommt direkt im Laden vorbei. TIPP: Eine entzückend Cape-Variante (natürlich in rosa) gibts auch für kleine Prinzessinnen
Anleitung Badeponcho: Man nehme ein fertiges Badelaken, messe den kleinen Strandkäfer ab und fertig ist der perfekte Bade-bzw. Strandüberwurf. Ihr braucht:  ein altes – oder neues – Badelaken (gängiges Standardmaß ist 80 x 160 cm) , eine Kapuzenjacke oder Hoodie vom kleinen Strandkäfer als Vorlage und einen Staubsauger stets griffbereit, denn Frottee fusselt gewaltig!!
Bevor es losgeht brauchen wir die Maße des Strandkäfers:  1. Die Spannweite der ausgestreckten Arme (bei unserem Modell für einen 3-jährigen Strandkäfer sind es 70 cm) und 2. Die gewünschte Länge ab Schulter (bei uns 60 cm)
Jetzt faltet ihr euer Badelaken in der Breite. Der Stoffbruch markiert die Schulterlinie, in der Mitte schneiden wir später den Halsausschnitt aus. Schneidet den Stoff nun entsprechend eurer Maße zu. Aus dem Reststoff nähen wir die Kapuze. Als Vorlage könnt ihr einen Hoodie des kleinen Strandkäfers nehmen. Tipp: Legt die Kapuzenvorlage so auf den Stoff, dass die – bereits schön versäuberten Kanten des Originalstoffes – den Kapuzenausschnitt ergeben. Kapuzenteile nun rechts auf rechts stecken und nähen.
Halsausschnitt am Bruch ausschneiden und Kapuze rechts auf rechts stecken, nähen und ggfs. absteppen. Falls der Ausschnitt etwas zu groß geraten sollte könnt ihr einfach eine kleine Kellerfalte legen. Den offenen Saum versäubern, einmal umschlagen und mit Zickzack oder Zierstich nähen (mit dem passenden Nähgarn ist das später quasi unsichtbar) Damit der Bade-Poncho beim Spielen nicht verrutscht haben wir an den Ärmeln noch einen kleinen Lochgummi angenäht (geht auch mit Kamsnaps, Druckknöpfen …). Jetzt kann der Sommer kommen!! … wobei der Poncho auch im Hallenbad ein echter Hingucker ist.
Schwierigkeit: einfach, Zeitaufwand: ca. 1 Stunde, Kosten: 0 Euro (od. ca. 10 Euro falls Ihr ein neues Badelaken kauft)
Variante 2
Bei Variante 2 habe ich die Kanten mit Schrägband versäubert und die Kapuze mit Webbandresten verziert, etwas aufwändiger aber auch keine Hexerei. Ein sehr schönes Anfängerprojekt. Werde ich mir merken falls ein Nähkursteilnehmer mal wieder nach Inspiration sucht.
Schwierigkeitsgrad einfach, Kosten ca. 10 Euro, Zeitaufwand: ca 2 Stunden. Ihr braucht:
Brauner Fleece ca . 0,8 – 1 m für Löwen-Körper, Schwanz und Kapuze (Mengenangaben variieren je nach Kindergröße)
Kunstfell-Streifen, Größe nach Belieben, sollte mind. an Kapuzenausschnitt passen
Kleines Stück Teddyplüsch in hell/creme für die Löwen-Brust
Schere, Stecknadeln, Schneiderkreide, Garn, ggfs. Stück Kordel, T-Shirt und Kapuze als Vorlage
Das Kostüm ist wieder eine Eigenkreation. Es ist leicht zu nähen und wächst prima mit. Ihr könnt mir dieser Grundanleitung einen ganzen Zoo hergestellen: Löwe, Tiger, Leopard, Giraffe … eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch eine gute Faschingsidee für Erwachsene.
Löwenkörper: Braunen Fleece für den Löwenkörper links auf links falten, dann ein passenden T-Shirt deines Kindes darauf legen. Klappt die Ärmel weg und zeichnet nun mit Schneiderkreide sehr großzügig die Umrisse nach. Länge ganz nach Belieben bzw. je nach Größe des Kindes. Entlang der gezeichneten Linie (plus Nahtzugabe von 1-2 cm) den Stoff für Vorder- und Rückenteil zuschneiden. Wichtig: der Ausschnitt am Vorderteil sollte etwas vergrößert werden (Fleece ist nicht so dehnbar wie Jersey).Auf den Brustbereich des Vorderteils nun den Teddyplüsch in gewünschter Größe aufnähen. Rücken- und Vorderteil rechts auf rechts stecken und die Schulternaht steppen.Am Armausschnitt den Stoff einmal nach innen falten und rundum steppen.Rücken- und Vorderteil wieder rechts auf rechts stecken und die Seitennähte schließen. Den Saum auf die gewünschte Länge nach innen klappen und steppen.
Löwenmähne (Kapuze): Nehmt von eurem Kind als Vorlage eine passende Kapuze, legt diese auf den braunen Fleece (re auf re). Nun wieder relativ großzügig mit Kreide die Umrisse zeichnen und zuscheiden. Kapuzenteile rechts auf rechts stecken und Mittelnaht steppen.Nun an den Kapuzenausschnitt das Fellteil rechts auf links feststecken und steppen, so dass danach beim Umklappen die schöne Fellseite auf der Kapuzen-Aussenseite liegt. Die „Löwenmähne“ nun auf der Kapuze fixieren. Achtung beim Steppen: Das Fell kann sehr fusselig sein und der Nähfuß verheddert sich darin gerne. Versucht das Fell soweit wie möglich beim Nähen wegzudrücken. Um das Verheddern weitestgehend zu vermeiden sollte die Fellseite beim Nähen oben liegen.Steckt die Kapuze jetzt rechts auf rechts an den Halsausschnitt. Wenn möglich kontrolliert vorher ob der Ausschnitt auch wirklich passt. Falls nicht, dann könnt ihr den Ausschnitt mit einen kleinen Schlitz erweitern und seitlich eine Kordel drannähen. Damit nichts kratzt habe ich die Nähte an der Kapuzen-Innenseite mit einem Stück Fleece versäubert.
Für den Löwenschwanz brauchten wir ein ca. 70 x 15 cm breites Fleecestück, das an einem Ende mit dem Fellstoff verlängert wird. Faltet dann den Stoffstreifen längs, steckt den Stoff rechts auf rechts und steppt einmal entlang. Beide Öffnungen bleiben offen! Den Schwanz auf rechts wenden (hilfreich ist dabei z.B. ein Kochlöffel) und in gewünschter Länge auf dem Rückenteil feststeppen. An die Seite könnt Ihr noch eine kleine Schlaufe als Schwanzhalter nähen, damit der Löwe beim Laufen nicht stolpert. Ist praktisch und sieht süß aus
Löwengebrüll: Kostüm anziehen, Löwe schminken und los geht´s – aaarrrhh!