Vor genau einer Woche fand im Atelier Labek der KUNSTHERBST statt! Toll wars, lustig, mit vielen lieben Leuten, lecker Buffet, guter Musik … rundum gelungen. Ein ganz besonderes Dankeschön an Carolin für die großartige Organisation und für einfach alles. Auf Caros Blog gibts auch ein paar Bilder mehr zu sehen.
Yipeee, Carolin organisiert erneut eines ihrer bezaubernden Festl!! Beim „KUNSTHERBST“ am Freitag 6. und Samstag 7. Oktober jeweils von 16 – 20 Uhr in der Galerie Labek in Kufstein präsentieren folgende Künstlerfreunde ihr einmaliges Kunsthandwerk, alles selbstgemachte Unikate. Mit dabei sind u.a.:Sabine Peiger – Gold- und Silberschmuck vom Feinsten, Sieglinde MacGregor – einzigartige, überraschende Licht- und Kunstobjekte, Rudi Schwarz – Holzbildhauer seines Zeichens – mit wunderbaren neuen Objekten, Ausstellung von Carolin Labek und ihren Kursteilnehmern Motto „Akt & Portrait in verschiedensten Techniken“ , Bonsaiclub Innsbruck präsentiert seine schönsten Minibäume.
Möge die Macht (und die Begeisterung, die Freude…) immer mit dir sein, mein großes Schulkind! Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht… Am ersten Tag geht der große Star Wars Fan natürlich stilecht mit passender, selbstgebastelter Schultüte – und was ist drin? Neben Süsskram und praktischen Schulutensilien natürlich auch etwas Genähtes: ein Turnbeutel aus coolem Star Wars Stoff (mit seitlichem Zipperfach und aufgestickten Initialen aus SnapPap). Bin gespannt wie lange die Jedi-Yoda-Luke-und-Co-Begeisterung anhält *grins* Aus dem restlichen Stoff gabs noch ein Star Wars Kissen.
Was tun, wenn der Sohnemann zu einer Rockstar-Party eingeladen ist und wir kein passendes Outfit haben? Ruckzuck eine alte Jeans zerfetzt, Mamas alte (und immer noch coole) Sonnenbrille rausgesucht, die Fingernägel schwarz (!) lackiert und ein paar rockige Tattoos dazu. Das gepimpte T-Shirt ist m.E. das Highlight und auch relativ schnell gemacht. Habe dazu ein einfärbiges langarm-Shirt zu einem kurzärmeligen umgenäht und die E-Gitarren Applikation in seine Lieblingsfarben gestaltet. Ideal ist ein Streifenjersey für die Gitarrensaiten und der an sich schon coole Stoff von Hamburger Liebe passt perfekt. Der kleine Rocker findet sein Outfit so cool, dass er jetzt öfter schwarze Fingernägel haben möchte und vor allem sein Shirt „auch so einmal“ anziehen will 😉
Was schenkt man einem Hochzeitspaar, das eigentlich gar nicht groß feiern möchte und außerdem eh schon alles hat? Ein Ehe-Erste-Hilfe-Koffer ist eine wunderschöne Geste, ein Lacher auf alle Fälle und mit doch recht praktischem Inhalt 😉 Komplett selbst gebastelt (nur der Griff ist genäht), mit Liebe befüllt (inkl. Inventarliste) ist der Koffer eine wirklich einzigartige und originelle Geschenksidee. Mein persönliches Highlight ist das „Candlelight Diner“ (Schlumpf-Tütensuppe mit Teelicht). Auch das Pflaster (Falls der andere mal zu viel redet) oder den Piccolo (für prickelnde Momente) finde ich toll – ich hatte viel Spaß beim Befüllen bzw. Ausdenken des Inhalts *grins* Ich bin sehr glücklich, dass sich das Brautpaar gefreut hat. Möge der Kofferinhalt lange unangetastet bleiben!!! Alle Gute und Alles Glück der Welt für Euch!
… mit dem roten Haar hurra, hurra der Pumuckl ist da.“ Ach, da werden Kindheitserinnerungen wach 🙂 Wir hatten damals eine LP vom Pumuckl. Ein echter Klassiker, den viele Kinder heute gar nicht mehr kennen. Umso erfreulicher, dass die kleine zweieinhalbjährige Tochter meiner Kollegin total auf den rothaarigen Gesellen steht – und sich nichts sehnlicher wünscht als einen plüschigen Kuschelpumuckl. Die Suche danach gestaltete sich aber äußerst schwierig bis unmöglich. Das Mädel hat nämlich sehr genaue Vorstellungen! ALLES soll so sein wie im Original, von der grünen Hose, dem gelben Shirt bis hin zum dicken Bauch und der Knubbelnase. Und kuschelig eben. Da nirgendwo ein passender Kobold aufzutreiben war, kam ich ins Spiel *grins*
Ein Versuch ist es wert, dachte ich. Näh-Herausforderungen nehm ich sowieso immer gerne an – und futzeliger als Barbiekleidchen kanns auch nicht werden 😉 Naja, fummelig wars dann doch. Aufs Ergebnis bin ich schon a bisserl stolz … vor allem darauf, dass das Mädel jetzt total happy ist und ihren Pumuckl immer und überall mitnimmt. Schön auch, dass viele Leute sie (bzw. ihre Mama) auf den kleinen Wicht ansprechen. Primär sind das Leute meiner Generation, die selbst mit dem Kobold groß geworden sind. Anscheinend hab ich eine Marktlücke entdeckt, hihi.. aber dieser Pumuckl war definitiv ein einmaliges Projekt und bleibt ein Unikat. Anekdote am Rande: da der rote Plüschstoff fürs Haar soooo fusselt, sollte ich abnehmbare (!!) Haare nähen. Okaaay … hamma auch hinbekommen (mit kleinen Druckknöpfen hinter den Ohren und im Nacken). Jetzt steht einer fusselfreien Nacht & Mittagsschlafruhe zumindest kein roter Haarschopf mehr im Weg. Wobei der Pumuckl oben ohne schon etwas seltsam aussieht 😉
Nachdem ich für die gute Dame bereitschice Alltagsklamotten genäht habe (und auf den Geschmack gekommen bin), konnte ich einfach nicht widerstehen, auch ein Dirndl zu versuchen. Entstanden sind dann gleich mehrere, mit Wechsel-Schürzen und sogar mit Spitzen-Unterrock). Lieben Dank an meine Freundin S., die mir von Omas Original Trachtenschürze ein Stückchen Stoff abgeschnitten hat (der schwarz gemusterte). Bin total begeistert von den Kleidern, könnt auch gar nicht sagen welches davon mir am besten gefällt. Hach, fast zu schön um sie herzuschenken 😉
Ab wann ist man eigentlich zu alt, um mit Barbies zu spielen? 😉 Ursprünglich wollte ich ja nur EIN oder maximal ZWEI Kleider nähen, es einfach mal versuchen – als Weihnachtsgeschenk für meine Berliner Mädels. Bin sehr gespannt wie es ihnen gefallen wird. Ja was soll ich sagen? Diese irrsinnige, kleinteilige Fummlerei, das Schnittausdenken und mit Bändern, Spitze & Co zu hantieren war einfach … der allergrößte Spaß! Ich hab mich beim Nähen selten so amüsiert. Könnte noch ewig fürs Püppchen weiternähen. Jedenfalls hab ich jetzt Geschenke für mindestens die nächsten drei Weihnachten inkl. Ostern und diverser Geburtstage *grins* Ein herzliches Dankeschön an meine 8-jährige Nachbarin, die mir eine ihrer Barbies als Model ausgeliehen hat. Ich darf jetzt also voller Stolz meine kleine feine Barbie Kollektion präsentieren – von Jogginghose, Kleidern, Hoodie, Mantel bis hin zu den supersüßen Dirndlvariationen (noch nicht fotografiert) ist alles dabei! Besonders bequem sitzt das Püppchen auf den Taschentuchsofas 🙂 ( und nebenbei auch eine super Resteverwertung!)
Wenn der Sohnemann Geburtstag hat und sich eine Piratenparty wünscht darf Mama sich mal so richtig austoben – und dazu gehört wie immer auch ein bisschen nähen.
Der kleine Kapitän wollte aber nicht irgendeine Piratenparty sondern eine LUFT-Piratenparty – Ninjago Fans wissen wovon ich rede *grins*.
Dementsprechend waren die Ninjagohelden bereits auf der Einladung vertreten. Während der Party selbst fand ich dann zufällig das Logbuch vom Luftschiff des Unglücks mit den Aufzeichnungen von Nadakhan: Während des Ninja-Angriffs konnte er gerade noch aufschreiben, wo er seinen Schatz versteckt hat – und nur wer alle beschriebenen Piratenaufgaben besteht kann den Weg zum großen Goldschatz finden. Die Aufgaben/Spiele waren alle nur im Team zu lösen (verlieren ist in dem Alter so schwierig und wir wollten bei der Party keine Tränen). Nach jeder gelösten Aufgabe gab es einen Teil der Schatzkarte.
Die Aufgaben waren klassische Spiele nur neu interpretiert, z.B.:
– Piraten machen gerne Musik, wenn Clancee oder Flinktlock ihr Instrumente vergessen haben, nehmen sie auch mal Töpfe oder dergleichen: Topfschlagen (für jedes Kind gabs ein aus Papier gefaltetes Piratenschiffchen mit Leckerli)
– Piraten werden oft gefangen genommen, müssen aber dennoch essen, um bei Kräften zu bleiben: Seemannsbezel essen mit verbundenen Händen. Und – ebenfalls ohne Hände – einen Apfel essen/schnappen, der in einer mit Wasser gefüllten Schüssel schwimmt.
– Piraten haben Blattgold erbeutet, dieses leider verschüttet. Hilf ihnen es aufzusammeln. Mit Strohhalmen Alufolie-Teilchen aufsammeln.
– Piraten müssen sind blind vertrauen und ihr Freunde blind erkennen: mit verbundenen Augen ertasten wer wer ist.
– Piraten sind gut im Grabschen und Stehlen: Sockentanz zur Musik. Sobald Musik stoppt müssen alle schnell einen Socken anziehen.
Zwischendurch durften sich die Jungpiraten bei einem Piratenkuchen und Piratenlimo stärken (Im web hab ich viele gute Anregungen gefunden, u.a. auch Segel zum Ausdrucken). Kuchen war lecker – Zuckerschock!!!! Und Piratentattoos gabs auch für alle – erstaunlich wie lange die halten!
Die Schatztruhe (gebastelt aus einer alten angemalten Holzkiste, verziert mit Gürtelresten und innen mit rotem Samt ausgelegt) trägt – natürlich – das Zeichen der Luftpiraten. Das habe ich auf ein Stück schwarzes Leder mit der Nähmaschine „gezeichnet“. Gefüllt war die Kiste mit Goldtalern, Süßkram und selbstgenähten Piraten-Stirnbändern. Der Schatz wurde am Ende fair aufgeteilt. Bei jedem Stirnband habe ich zur Unterscheidung ein anderes Etikett eingenäht.
Fürs Geburstagskind gabs auch noch ein Piraten-Shirt.
Selbstverständlich waren wir alle piratenmäßig verkleidet und geschminkt – ein Glück, dass das Kostüm noch immer passt!
Uff, geschafft. Alle waren glücklich (und müde) – und ich bin gespannt welche Party bzw. welches Motto nächstes Jahr auf dem Programm steht.
… Für die Mamas – und für mich – gabs zuguterletzt ein Gläschen Sekt – des hamma uns verdient 🙂
Ich danke allen fürs Mitmachen und freue mich, dass mein Schatz einen unvergesslichen Geburtstag hatte.
Die zwei Tage Weihnachteln im Atelier Labek waren ein voller Erfolg! Viele liebe Menschen, viel Interessantes, viel Kunstvolles, viel Lustiges und noch mehr Leckeres. Ich habs sehr genossen – und erfreue mich seit Freitag an einem wunderschönen Gemälde, ein echtes Unikat von (m)einem sehr begabten 5-Jährigen. Und: Ich hab doch tatsächlich Gleichgesinnte bzw. Spülischürzen-Begeisterte gefunden. Das luxuriöse Dirndl-Exemplar ist ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk. Einen kleinen Einblick in unser Weihnachteln gibt dieser kurze Film. Herzlichen Dank für alles, liebe Caro!
Künstler am Werk – Ebru Sanati heißt diese Technik